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In einer Kindergartengruppe sammelt Maus Frederick Sonnenstrahlen, Wörter und Farben. Eine Klasse hört ein Asterix-Hörspiel, wieder eine rätselt sich durch einen Escape-Room. Und noch eine andere reist mit verschiedenen Verkleidungen in andere Zeiten. Am Freitag, 14. November, fand an der Schule Erstfeld zum zweiten Mal der Erzählmorgen statt.
Denn ja: Hier wird die Schweizer Erzählnacht in die Schulzeit verlegt. Das Ziel: Alle Schulkinder können in die Welt der Geschichten eintauchen.
Das Motto der diesjährigen Erzählnacht – und natürlich auch dem Erzählmorgen – lautete: Zeitreise. Mit Geschichten können Kinder in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen. Letztere, ist sich ein Bub sicher, «wird cool». Da könnte man so vieles, überlegen er und seine Mitschülerinnen und -schüler, nachdem sie eine Geschichte gehört haben. Zum Beispiel könnte man um die Welt reisen, «aber nicht zu Fuss, sondern mit dem Auto oder dem Flugzeug». Oder man könnte ein Haus und Kinder haben. Oder noch besser: einen Bauernhof mit ganz vielen Tieren.
Und so wurde es den zirka 270 Kindern in der Schule Erstfeld mit Basteln, Tischtheater, Bilderbüchern, Verkleidungsparty, Spielen und Rätseln, die sich die zirka 30 Lehrpersonen überlegt hatten, nicht langweilig.
Die Schweizer Erzählnacht gehört mit über 700 Veranstaltungen jedes Jahr zu den grössten Kulturanlässen der Schweiz. Die Idee dahinter: Gemeinsam Geschichten erleben, bleibt in Erinnerung und vermittelt Freude am Lesen.